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Waffensysteme

Die Schiffe der PWA verwenden sowohl Energie- als auch Projektilwaffen, wobei sich die Hauptbewaffnung seit jeher auf Laserkanonen stützt.

  • Reichweite – sie gibt an, wie weit das zu treffende Objekt maximal entfernt sein darf, um einen Wirkungstreffer zu setzen
  • Strahlgeschwindigkeit – sie gibt an, wie schnell sich der emittierte Energiestrahl im Vakuum fortbewegt.
  • Impulsdauer – der Wert gibt die Zeit an, wie lange der emittierte Energieimpuls abgestrahlt wird.
  • Neuzündungsverzögerung – sie gibt an ( in Sekunden ) wie lange es dauert, bis der Energiestrahl erneut ausgelöst werden kann.

Anmerkung:
Alle Laserstrahlen haben eines gemeinsam – den Phasensprung nach 3.000 km, d. h. die Streuung.

Flak-Lasertürme
Sie dienen hauptsächlich dazu, die schwerfälligen Hauptschiffe, Zerstörer, Kreuzer und Träger gegen Angriffe von Hinten und der Seite durch schnelle Jagdmaschinen zu schützen. Automatisch feuernd setzen sie explosionsartig einen Laserstrahl frei, indem sich ihr Speicher (ähnlich einem Kondensator) mehrmals pro Sekunde entlädt.

Reichweite 2.000 km
Strahlgeschwindigkeit 3.000 km/s
Impulsdauer 0,10 s
Neuzündungsverzögerung 0,10 s

Laserpuls-Kanone
Der Laser ist das Rückgrat der heutigen Energiegeschütze und Kanonen. Durch ständige Überarbeitung und Verbesserung in den letzten Jahrzehnten ist die Laserkanone zum Maßstab in der Beurteilung der anderen Energiewaffen geworden. Die Laserpuls-Kanone ist in der Lage, einen hochenergetischen Lichtstrahl mit einer Dauer von 1,0 bis 5,0 Sekunden abzufeuern. Sie benötigt allerdings ebenso lange, um sich wieder aufzuladen. Darum eignet sie sich nur für den Beschuss von relativ langsamen Großraumschiffen, wo sie großen Schaden anrichten kann.

Reichweite 6.000 km
Strahlgeschwindigkeit 3.000 km/s
Impulsdauer 1,00-5,00 s
Neuzündungsverzögerung 1,00-5,00 s

Plasmakanone
Das Geschütz arbeitet mit elektrisch aufgeladenen Wasserstoffmolekülen, die dem Fusionspunkt nahe sind. Diese Moleküle ähneln den Bausteinen, die im inneren Plasma neuer Sterne gefunden werden. Beim Aufprall verursachen die Plasmageschosse Schaden durch radioaktive Strahlung, Druckwelle und Hitze. Diese Waffe eignet sich besonders für Angriffe auf schwere Jäger, Kanonenboote und Korvetten mit leichter Panzerung.

Reichweite 3.000 km
Strahlgeschwindigkeit 2.800 km/s
Impulsdauer 0,80 s
Neuzündungsverzögerung 0,50 s

Kinetische Partikelkanone
Die Partikelkanone feuert Nuklearteilchen mit hoher Geschwindigkeit ab. Treffen sie auf einen Energieschirm, so verursachen sie einen mittleren Schaden, indem sie den Energieschirm soweit schwächen, dass er von einem Laserstrahl durchdrungen werden kann. Im Flottenjargon wird sie deshalb auch Nussknacker genannt.

Reichweite 3.100 km
Strahlgeschwindigkeit 2.200 km/s
Impulsdauer 1,20 s
Neuzündungsverzögerung 0,15 s

Phasenkanone
Die Phasenkanone ist eigentlich eine Photonenkanone. Sie stößt phasenverschobene Laserimpulse aus und ruft eine ähnliche Wirkung beim Aufprall hervor. Sie verbraucht allerdings viel Energie und hat eine langsamere Neuzündungsverzögerung als Laserkanonen – aber ein höheres Schadenspotential.

Reichweite 3.200 km
Strahlgeschwindigkeit 2.200 km/s
Impulsdauer 3,40 s
Neuzündungsverzögerung 1,5 s

Massetreiber
Der Massetreiber besitzt nur eine geringe Reichweite, aber eine gute Genauigkeit. Er ist je nach Ausführung in der Lage, eisenhaltige Objekte (z. B. Asteroiden) bis zu einer maximalen Größe von 15 x 5 x 5 m zu beschleunigen. Er dient hauptsächlich zum Planetenbombardement, wo er verheerende Schäden anrichtet. Auf ein langsames Hauptschiff abgefeuert richtet er immensen Schaden an. Massentreiber-Waffen kamen bei der PWA bislang nur auf den Planetaren Angriffsschiffen der Hartfels-Klasse zum Einsatz.
Da sie gemeinhin als Massenvernichtungswaffen angesehen werden, sind Entwicklung und Einsatz von Massetreibern im bekannten Weltraum geächtet. Auch Preußen hat seine entsprechenden Schiffe eingemottet und erst in der Stunde höchster Not im Dritten Dominionkrieg eingesetzt.

Reichweite 1.000 km
Austrittsgeschwindigkeit 100 km/s
Impulsdauer 0,98 s
Neuzündungsverzögerung 105 s

Ionenkanone
Diese leistungsstarke Kanone feuert ionisierte elektrische Impulse ab. Geladene Atomteilchen werden magnetisch auf Höchstgeschwindigkeit beschleunigt und in Intervallen entladen. Deshalb wird sie auch als Ionenimpuls-Kanone bezeichnet. Ein leichtes Kampfschiff kann mit nur wenigen Schüssen vernichtet werden. Auf mittlerer Reichweite richtet sie großen Schaden an, allerdings ist die Nachladerate (Neuzündungsverzögerung) um den Faktor 2,5 langsamer als die eines Lasers.

Reichweite 4.500 km
Austrittsgeschwindigkeit 2.500 km/s
Impulsdauer 0,20 s
Neuzündungsverzögerung 0,25 s

Bismarck-Raketen
Der von der PWA verwendete Standard-Raketentypus hat sich über die Jahre von der Version Bismarck-I bis zur heute gebräuchlichen Bismarck-VI-Rakete entwickelt. Ihnen allen liegt das gleiche Funktionsprinzip zugrunde. Die Rakete besteht aus Antriebseinheit, Steuerungseinheit und einem Solonit-Gefechtskopf.
Da die Rakete gegen Schutzschilde ineffektiv ist, kommt sie nur gegen Raumschiffe zum Einsatz, die ohne Schildverteidigung sind. Aufgrund ihres geringen Gewichts, ihrer Geschwindigkeit und Wendigkeit eignen sie sich hervorragend zur Abwehr von Jägern und Bombern. Ihr großer Vorteil gegenüber Torpedos ist die Lenkbarkeit.

Bismarck-I Bismarck-VI
Reichweite 900 km 3.000 km
Fluggeschwindigkeit 30 km/s 85 km/s
TNT-Äquivalent 15 t 23 t
Projektil-Länge 3,5 m 2,2 m

Photonentorpedos
Der Photonentorpedo ist die Standard-Projektilwaffe für den Einsatz gegen große Hauptschiffe. Da er nach dem Abfeuern nicht lenkbar ist, ist er für den Einsatz gegen agile, kleine Raumschiffe nicht geeignet.
Der Torpedo besteht aus einer länglichen, abgerundeten elliptischen Röhre mit einem Durchmesser von 0,65 m. Anders als eine Flüssigtreibstoff-Rakete verfügt der Photonentorpedo über ein Miniatur-Marschtriebwerk, welches eine hohe Unterlichtgeschwindigkeit erreichen kann, und ihm eine sehr große Reichweite ermöglicht.
Der Sprengsatz des Torpedos besteht aus zwei gleich großen Blöcken Deuterium und Antideuterium, welche im Ziel zur Kollision und somit zur Detonation gebracht werden. Die hierbei freigesetzte Energiemenge ist sehr viel größer als die einer Rakete, weshalb Torpedos auch effektiv gegen Schutzschilde eingesetzt werden können.

Photonentorpedo Quantentorpedo
Reichweite  1.500.000 km 1.800.000 km
Fluggeschwindigkeit 0,5 c
0,5 c
TNT-Äquivalent 500 kt 850 kt
Projektil-Länge 2,1 m 3,0 m